OHAUS Frontier 5000 Winkel-Rotor R-A24XCAP/13M
Dieser Rotor ist speziell für höchstpräzise Zentrifugierprozesse im Labor entwickelt und eignet sich ideal für Anwender mit mittleren bis hohen Probenaufkommen. Seine Konstruktion aus robusten Materialien macht ihn zu einer zuverlässigen Komponente für vielseitige Anwendungen, insbesondere wenn ein effizienter Umgang mit Kapillaren und eine schnelle Probenverarbeitung erforderlich sind. Im Vergleich zu gängigen Rotoren in dieser Klasse besticht er durch eine Kombination aus Benutzerfreundlichkeit und strapazierfähigem Design.
Robust und vielseitig für anspruchsvolle Zentrifugieraufgaben
Der R-A24XCAP/13M zeichnet sich durch seine enorme Widerstandsfähigkeit gegenüber wechselnden Temperaturen und intensiven Arbeitszyklen aus. Die solide Bauweise aus Aluminium oder Polypropylen sorgt dafür, dass selbst anspruchsvolle Verfahren, wie Autoklav-Sterilisation oder Hämatokrit-Bestimmungen, problemlos durchgeführt werden können. Dabei bleibt die Installation denkbar einfach: Mit wenigen Handgriffen lässt sich dieser Winkel-Rotor an kompatiblen Zentrifugen befestigen und wieder entfernen. Die wartungsarme Konstruktion garantiert eine hohe Zuverlässigkeit, was Ausfallzeiten reduziert und dadurch die Effizienz im Laboralltag steigert.
Technische Highlights
- Maximale Geschwindigkeit: 13.000 U/min
- Maximale relative Zentrifugalkraft: 16.058 g
- Kapazität: 24 Kapillaren (Hämatokritrotor)
- Winkel: 90°
- Kompatibles Modell: FC5515
- Nettogewicht: 0,6 kg
- Betriebsumgebung: -20 °C bis 50 °C, <95 % Luftfeuchtigkeit
Im Inneren bietet der Rotor ausreichend Platz für 24 Kapillaren und ist damit auch bei größeren Probendurchsätzen effizient nutzbar. Dank eines Innen- und Außenradius von 85 mm werden die Kapillaren optimal ausgerichtet, um eine uniforme Trennung der Bestandteile zu gewährleisten. Die max. relative Zentrifugalkraft von 16.058 g unterstreicht den High-Performance-Charakter und macht den Rotor auch für anspruchsvolle Laborverfahren interessant. Zusätzlich punkten die kurzen Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten (88/11 bzw. 106/9 Sekunden) durch ihren positiven Einfluss auf die Gesamtprozesszeit und die Schonung empfindlicher Proben.
Für Kapillartests und verwandte Anwendungen spielt die Winkelstellung von 90° eine entscheidende Rolle: Sie unterstützt eine homogene Probenverteilung und sorgt für eine gleichmäßige Abtrennung verschiedener Blutbestandteile. Dabei bleibt die Handhabung so intuitiv, dass sowohl erfahrene Laborprofis als auch weniger geübte Anwender sicher und fehlerfrei arbeiten können.
Zertifizierungen und Normen
In vielen Laborumgebungen ist es essenziell, dass sämtliche Komponenten den einschlägigen Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen. Der hier beschriebene Rotor wird nach den Vorgaben geltender Normen der Laborbranche gefertigt und erfüllt in der Regel CE-Anforderungen. So ist ein zuverlässiger und sicherer Betrieb während der gesamten Lebensdauer gewährleistet.
Anwendungsbeispiele
- Bestimmung des Hämatokritwerts: Besonders in medizinischen Laboren und Blutbanken kommt der Rotor zum Einsatz, um das Verhältnis zwischen Blutkörperchen und Blutplasma zu analysieren.
- Forschung im Bereich Humangenetik: Hier hilft die präzise Trennung von Zellbestandteilen beim Isolieren von Nukleinsäuren.
- Mikrobiologische Untersuchungen: Dank stabiler Rotationsleistungen lassen sich Bakterien- und Pilzproben sicher sedimentieren.
- Qualitätssicherung in der Industrie: In Kontrolllaboren kann eine schnelle und reproduzierbare Probenvorbereitung entscheidend sein, etwa beim Separieren partikulärer Bestandteile in Produktionsproben.
FAQs
Wie lässt sich der Rotor schnell installieren?
Dank eines einfachen Steck- und Schraubsystems benötigen Sie nur wenige Handgriffe, um den Rotor auf Ihre Zentrifuge zu montieren oder wieder zu demontieren.
Ist eine Autoklavierung möglich?
Ja, dank der robusten Fertigung aus Aluminiumlegierung oder Polypropylen lässt sich der Rotor bei Bedarf autoklavieren, womit strenge Hygiene- und Sterilitätsvorschriften mühelos eingehalten werden.
Kann ich diesen Winkel-Rotor auch für kleinere Proben nutzen?
Absolut. Das Design erlaubt den Einsatz von Kapillaren mit unterschiedlichen Volumina. Dies sorgt für Flexibilität in Forschung, Diagnostik und Standardroutinen.
Wie oft sollte ein Rotor überprüft oder gewartet werden?
Eine regelmäßige Sichtkontrolle nach intensiven Arbeitsphasen ist empfehlenswert. Bei Anzeichen von Abnutzung oder Beschädigung sollten Sie den Rotor austauschen oder vom Hersteller prüfen lassen, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Fazit
Der hier vorgestellte Winkel-Rotor überzeugt durch sein durchdachtes Design, robuste Materialien und hervorragende Leistungswerte. Anwender profitieren von hoher Kapillaranzahl, stabiler Lagerung und unkomplizierter Installation. In Laboren mit regelmäßigem oder intensivem Probenaufkommen ermöglicht er eine beschleunigte Probenvorbereitung, ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Ergebnisqualität einzugehen. Damit erweist er sich als optimale Lösung für anspruchsvolle Workflows und steigert nachhaltig die Effizienz in verschiedensten Arbeitsbereichen.