Hettich Mikroliterzentrifuge MIKRO 2.0 / 2.0 R
Diese kompakte Hochleistungszentrifuge eignet sich ideal für molekularbiologische, medizinische und biotechnologische Labore, die bei geringem Platzbedarf präzise und reproduzierbare Ergebnisse benötigen. Die Hettich Mikroliterzentrifuge MIKRO 2.0 / 2.0 R trumpft besonders durch ihre vielseitigen Rotoroptionen und die einfache Handhabung auf, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Anwender macht, die schnelle Wechsel und hohe Sicherheit in einem Gerät vereint wissen möchten.
Kompakte Leistungsstärke für anspruchsvolle Laborprozesse
Das System ist für den Einsatz bei sensiblen Proben, etwa in der DNA/RNA-Analyse, Zellbiologie oder Proteinforschung, konzipiert. Mit einer maximalen Drehzahl von bis zu 16.100 min?¹ und einem RCF-Wert von 25.212 bietet die Zentrifuge ausreichend Reserven, um anspruchsvollste Anwendungen abzudecken. Damit beschleunigt sie vielfältige mikrobiologische oder klinische Testverfahren erheblich. Darüber hinaus sorgen der werkzeuglose Rotorwechsel und der patentierte Deckel-Schnellverschluss für einen raschen Start neuer Durchläufe, sodass Wartungs- und Rüstzeiten deutlich reduziert werden.
Durch ihr schlankes Gehäuse beansprucht die Zentrifuge wenig Platz auf dem Labortisch, während das intuitive LCD-Display in Kombination mit Dreh-Drück-Steuerung eine komfortable und sichere Bedienung garantiert. Dank NFC-Technologie werden Rotoren sofort erkannt, und verschiedene sicherheitsrelevante Parameter lassen sich automatisch erfassen. Dies minimiert das Risiko von Fehlanwendungen und schützt zugleich Proben vor ungewolltem Überdrehen.
Wichtige technische Daten auf einen Blick
- Maximale Drehzahl: 16.100 min?¹
- Maximaler RCF-Wert: 25.212
- Maximale Kapazität: 24 x 2,0 ml oder 12 x 5 ml
- Temperaturbereich (gekühlte Version): -20 °C bis +40 °C
- Kompakte Abmessungen: ab 240 x 389 x 225 mm
- Kurze Anlauf- und Bremszeiten dank Synchronmotor
- Bis zu 99 Programmspeicherplätze
Weitere Merkmale umfassen ein Weitspannungsnetzteil, einen stabilen Edelstahlkessel sowie eine umfassende Unwuchtüberwachung. Die investitionssichere Bauweise bietet ein Metallgehäuse samt motorisiertem Deckel, der sich sowohl automatisch als auch manuell entriegeln lässt. Dieses durchdachte Design erleichtert die tägliche Laborarbeit und erhöht gleichzeitig die Sicherheit.
Hohe Flexibilität und einfache Bedienung
Dank der integrierten Kurzzeit-Funktion (Quick-Spin-Taste) starten Anwender rasch Tests, ohne ein komplettes Programm anlegen zu müssen. Zusätzlich können über 99 individuell anpassbare Programme abgespeichert, benannt und im Bedarfsfall rasch aufgerufen werden. Dies erweist sich insbesondere bei verschiedenen Probenformaten oder Routineabläufen als großer Vorteil: Einmal eingestellt, gewährleistet das Programmieren eine reproduzierbare Zentrifugation, was wiederum für standardisierte Laborergebnisse unabdingbar ist.
Für spezielle Einsatzbereiche kann zudem zwischen verschiedenen An- und Auslaufstufen gewählt werden. Besonders sensible Proben wie Zelllysate oder Bakteriensuspensionen profitieren davon, wenn ein langsamer Hochlauf oder ein softes Abbremsen gewünscht ist. Die Biodichtheit der Rotordeckel schützt Anwender bei pathogenen Proben, da ein Entweichen von Aerosolen verhindert wird.
Zertifizierungen und Normen
Anwender können auf umfassende Sicherheits- und Qualitätsstandards vertrauen. Die Zentrifuge entspricht der Verordnung (EU) 2017/746 (IVDR-konform) und ist vom TÜV NORD unter DIN EN 61010-2-020 auf Biodichtigkeit geprüft. Der Hersteller erfüllt außerdem ISO 9001, ISO 13485 und ISO 14001. Damit eignet sich das Gerät für den In-vitro-Diagnostik-Bereich sowie für Forschungslabore und erfüllt unterschiedlichste regulatorische Vorgaben.
Konkrete Anwendungsbeispiele
- Isolation von DNA und RNA in der Molekularbiologie
- Präparative Zentrifugationsschritte bei PCR-Analysen
- Zellenträger- und Bakterienpellets für mikrobiologische Studien
- Auftrennung von Proteinen und Enzymen in biotechnologischen Prozessen
Wer häufig mit Kryoröhrchen oder PCR-Strips arbeitet, profitiert von speziellen Rotoren, die auf die jeweiligen Volumina abgestimmt sind. So wird eine schnelle Verarbeitung ohne unnötige Probentransfers ermöglicht ? eine entscheidende Zeiteinsparung in allen Arbeitsbereichen.
FAQs
Wie wechsle ich den Rotor ohne Werkzeug?
Das Rotor-Schnellwechselsystem erlaubt einen werkzeuglosen Ausbau. Ein kurzer Handgriff reicht aus, um den Rotor sicher zu lösen oder aufzusetzen.
Kann ich ein eigenes Programm abspeichern?
Ja, durch bis zu 99 Programmspeicherplätze lässt sich jedes Protokoll individuell konfigurieren und benennen. Somit ist eine passgenaue Anpassung an verschiedene Anwendungen im Laboralltag gewährleistet.
Was ist der Vorteil der NFC-Technologie?
Die NFC-Technologie erkennt automatisch den eingesetzten Rotor und seine maximale Belastungsgrenze. Dadurch werden Fehlbedienungen verhindert, und die Zentrifuge unterstützt den Anwender mit den passenden Parametern.
Welche Kühlfunktionen sind verfügbar?
Die gekühlte Variante arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 °C bis +40 °C. Eine intelligente Vorkühlfunktion ermöglicht das Herunterkühlen auf die Zieltemperatur in kürzester Zeit.
Welche Probengefäße passen in die Zentrifuge?
Dank unterschiedlicher Rotoroptionen deckt das Gerät Mikroröhrchen von 0,2 ml bis 5 ml ab. Auch PCR-Strips, Kryoröhrchen und weitere Probengefäße können mühelos integriert werden.
Fazit
Die Zentrifuge überzeugt durch hohe Flexibilität, benutzerfreundliche Bedienung und den hohen Sicherheitsstandard nach IVDR-Regelungen. Mit einer breiten Rotorpalette, einfacher Programmverwaltung und zuverlässiger NFC-Technologie steigert sie Effizienz und Präzision in unterschiedlichsten Laborumgebungen. Die Kombination aus kompakter Bauweise und zugleich leistungsstarkem Motor bietet eine überzeugende Lösung für anspruchsvolle Kooperations- und Forschungsvorhaben, bei denen Zeit, Platz und Sicherheit entscheidende Faktoren sind.