Ausschwingender Rotor MTP für Sigma 2-7, 2-16P, 2-16KL
Dieser Rotor ist ein unverzichtbares Zubehör, wenn Mikrotiterplatten zuverlässig und mit hoher Leistung in Laborzentrifugen verarbeitet werden sollen. Besonders in der klinischen Diagnostik und biowissenschaftlichen Forschung sind häufig gleichbleibende Ergebnisse bei hohem Durchsatz gefragt. Genau hier setzt der Ausschwingrotor an, da er für eine präzise Handhabung unterschiedlich hoch bestückter Mikrotiterplatten entwickelt wurde und durch seine robuste Konstruktion überzeugt.
Leistungsmerkmale und Aufbau
Der Rotor verbindet stabile Materialien und eine ausgereifte Konstruktion, um bei maximaler Drehzahl und Last konstant hohe Qualität zu gewährleisten. Dank seiner ausschwingenden Aufhängung könnenMikrotiterplatten bis zu einer Höhe von 50 mm sicher fixiert und zuverlässig beschleunigt werden. Das erleichtert das Handling verschiedener Anwendungen, etwa in der molekularbiologischen Forschung oder bei ELISA-Analysen.
Ein entscheidender Vorteil ist die ausgeprägte Vielseitigkeit. So lassen sich nicht nur Standard-Mikrotiterplatten, sondern auch spezielle Analyseträger oder PCR-Platten problemlos verarbeiten. Darüber hinaus garantiert die CE-Zertifizierung den sicheren Betrieb im Laboralltag, während Einhaltung relevanter DIN-Normen ein hohes Qualitätsniveau sicherstellt. Dank der durchdachten Fertigung nach strengen Vorgaben und dem geprüften Sicherheitskonzept eignet sich der Rotor gleichermaßen für den täglichen Einsatz wie für anspruchsvolle Anwendungen.
Wichtige technische Daten im Überblick
- Rotortyp: Ausschwingrotor für vielseitige Analyseträger
- Drehzahl: Maximal 4000 U/min (abhängig vom Zentrifugenmodell)
- Max. RZB: 2129 (Zentrifuge 2-16P), 2111 (Zentrifuge 2-16KL)
- Kompatibel mit Sigma-Modellen: 2-7, 2-16P, 2-16KL
- Maximale Plattenhöhe: 50 mm
- Maximale Beladung je Träger: ca. 345 g
- Zertifizierungen: CE und DIN-konforme Fertigung
Diese Kombination aus technischer Leistung und sicherer Konstruktion ergibt eine robuste Lösung, die auf verschiedenste Laboranwendungen zugeschnitten ist. Neben Mikrotiterplatten können dank des Traggewichts auch Probengefäße oder spezielle Testtrays verarbeitet werden, sofern sie in den Träger passen.
Typische Einsatzbereiche und Vorteile
Ein breites Spektrum an Arbeitsabläufen in der klinischen Diagnostik, Forschung und Industrie erfordert das präzise Zentrifugieren von Proben. Genau hier entfaltet der Rotor seine Stärken:
- Biowissenschaftliche Forschung: Durch die Zentrifugation von Zellkulturen und Proteinen lassen sich wichtige Erkenntnisse in Bereichen wie Genexpression oder Proteinaufreinigung gewinnen.
- Klinische Diagnostik: Blutproben oder andere körpereigene Proben können aufbereitet und in standardisierten Testplatten verarbeitet werden; das ist besonders für immunologische Assays hilfreich.
- Pharmazeutische Forschung: Arzneimittelproben in Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprozessen profitieren von stabilen Zentrifugationsergebnissen.
- Molekularbiologische Analysen: Spezifische PCR-Platten lassen sich ebenso zentrifugieren, sodass DNA-Extraktionen oder qPCR-Assays eine gleichmäßige Probenvorbereitung erhalten.
- ELISA-Platten: Besonders häufig bei Allergie- oder Infektionstests verwendet, um Messgenauigkeit und Reproduzierbarkeit zu erhöhen.
Gerade bei Untersuchungen mit Enzym-gekoppelten Nachweisverfahren oder der Analyse von Nukleinsäuren führt die sichere Halterung im Rotor zu verlässlichen Auswertungen. Die Möglichkeit, Platten mit einer Höhe von bis zu 50 mm unterzubringen, verschafft zusätzliche Flexibilität - ein nicht zu unterschätzender Faktor bei wechselnden Laboranforderungen.
FAQs
Wie viele Mikrotiterplatten passen in diesen Rotor?
Die genaue Plattenzahl hängt vom jeweiligen Trägerdesign ab. In der Regel lassen sich pro Rotor mehrere Platten parallel einsetzen, sofern das Gewicht und die Abmessungen berücksichtigt werden.
Wo liegen die Grenzen bei der Drehzahl?
Die Höchstgeschwindigkeit von 4000 U/min sollte nicht überschritten werden. Vor jedem Lauf empfiehlt es sich, die Bestimmungen für das jeweilige Zentrifugenmodell zu beachten.
Können auch tiefere Platten als 50 mm genutzt werden?
Der Rotor ist für eine maximale Plattenhöhe von 50 mm ausgelegt. Wird dieser Wert überschritten, ist eine sichere Zentrifugation nicht mehr gewährleistet.
Welche Zertifizierungen liegen vor?
Da der Rotor CE-zertifiziert und DIN-konform gefertigt wurde, ist er für den Einsatz im professionellen Laborumfeld bestens geeignet und erfüllt hohe Sicherheits- und Qualitätsansprüche.
Fazit
Durch die robuste Konstruktion, die CE-Zertifizierung und die konsequente Ausrichtung auf präzise Ergebnisse bietet dieser Rotor eine hervorragende Ergänzung für unterschiedliche Laborsituationen. Ob in der klinischen Diagnostik, bei forschungsgetriebenen Projekten oder in pharmazeutischen Entwicklungsarbeiten - die zuverlässige Performance und die hohe Kompatibilität mit verschiedenenSigma-Zentrifugen machen ihn zum unverzichtbaren Partner im Laboralltag. Gerade die Möglichkeit, Mikrotiterplatten mit variierender Höhe und Last sicher aufzunehmen, sorgt für effiziente Arbeitsabläufe und gleichbleibend hohe Qualität der Zentrifugalprozesse.