Winkelrotor 20 x 10 ml für Sigma 3-16L, -KL, 3-18KS, 3-30KS
Der Winkelrotor 20 x 10 ml für Sigma 3-16L, -KL, 3-18KS, 3-30KS ist eine präzise und robuste Lösung für anspruchsvolle Laboranwendungen in der Biotechnologie und klinischen Diagnostik. Durch seine Konstruktion für Kunststoffgefäße und die hohe Geschwindigkeit bietet er eine ideale Grundlage, um Proben effizient zu zentrifugieren. Ob bei der Aufbereitung empfindlicher klinischer Proben oder bei Routineanwendungen in der Forschung - dieser Rotor verschafft Laboren einen deutlichen Vorteil in puncto Zuverlässigkeit, Kapazität und Langlebigkeit.
Effiziente Zentrifugation für vielseitige Laboranwendungen
Dieser Rotor überzeugt mit einer Bauweise, die sich über Jahre in der Praxis bewährt hat und durch ein optimiertes Design, das hohe Drehzahlen ermöglicht. Der mitgelieferte Hermetikdeckel aus Aluminium sorgt für eine dichte Versiegelung und schützt sowohl Proben als auch Anwender zuverlässig vor möglichen Aerosolen. Dank der maximalen Drehzahlen von bis zu 16.000 min-¹ lässt sich eine hohe relative Zentrifugalbeschleunigung erzielen, was die Bearbeitung vieler Probenarten erleichtert.
Wesentlicher Bestandteil der Konstruktion ist das korrosionsbeständige Material, das Belastungen durch chemische Substanzen oder Reinigungsmittel standhält. Die Kombination von fortschrittlicher Technik und langlebigen Komponenten unterstützt einen reibungslosen Laborbetrieb, selbst bei Dauereinsatz oder häufigem Autoklavieren.
Leistungsmerkmale im Überblick
- Aufnahme von bis zu 20 x 10 ml-Gefäßen
- Winkelrotor-Design für optimale Zentrifugationsprofile
- Hermetikdeckel aus Aluminium zum sicheren Abschließen
- Kompatibel mit Sigma-3-16L, 3-16KL, 3-18KS, 3-30KS
- Drehzahl je nach Modell bis zu 16.000 min-¹
- Maximale RZB von bis zu 28.048 (modellabhängig)
- Autoklavierbar für maximale Hygiene und Kontaminationsschutz
Zusätzlich zu diesen Kernmerkmalen ist die präzise Rotorbalance hervorzuheben. Bei hohen Geschwindigkeiten muss die Sicherheit gewährleistet sein, weshalb eine solide Drehzahlregelung und Vibrationsreduktion in der Entwicklung im Fokus standen. So werden zuverlässige Ergebnisse bei der Probenaufbereitung erzielt, ob für die Untersuchung von Zellen, Proteinen, DNA, RNA oder anderen Molekülen.
Die Rotorinnenseite ist so geformt, dass die Probengefäße sicher eingesetzt werden können. Gleichzeitig bleibt genügend Raum, um eine gleichmäßige Wärmeabfuhr zu ermöglichen. Gerade für empfindliche medizinische Proben, etwa Blut, Plasma oder Serum, ist dies von Bedeutung, da eine Überhitzung die Analysegüte beeinträchtigen kann.
Zertifizierungen und Normen
Für den Einsatz im medizinischen wie auch industriellen Umfeld spielt die Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards eine entscheidende Rolle. Dieser Rotor trägt eine CE-Kennzeichnung und erfüllt wichtige Normen im Laborbereich, sodass Anwender auf eine geprüfte Produktqualität vertrauen können. Darüber hinaus profitiert man von den ISO-Zertifizierungen des Herstellers, die strenge Anforderungen an Fertigung und Qualitätsmanagement stellen.
Anwendungsbeispiele
- Klinische Diagnostik: Zur Auftrennung von Blutproben eignet sich der Rotor hervorragend, um Plasma oder Serum für anschließende Analysen zu gewinnen. Dank hoher Drehzahlen wird die Trennung besonders effizient erledigt.
- Biowissenschaftliche Forschung: Zellkulturen, Bakterien und Viren lassen sich schnell sedimentieren, sodass Forscher wertvolle Zeit beim Ernten und Aufkonzentrieren biologischer Materialien einsparen.
- Pharmazeutische Entwicklungen: Bei der Untersuchung von Wirkstoffen und Metaboliten ermöglicht die hohe RZB eine selektive Trennung verschiedener Komponenten.
- Routinelaboruntersuchungen: Regelmäßige Zentrifugationsschritte, wie das Abtrennen von Partikeln aus flüssigen Medien, profitieren von der soliden Bauweise und Geschwindigkeit des Rotors.
FAQs
Wie hoch sind die maximalen Drehzahlen je nach Zentrifugenmodell?
Der Rotor erreicht bei Sigma 3-16L bis zu 9.000 min-¹, bei Sigma 3-16KL und Sigma 3-18KS bis zu 10.000 min-¹ und bei Sigma 3-30KS bis zu 16.000 min-¹.
Ist der Rotor auch für infektiöse oder sensible Proben geeignet?
Ja, dank des Hermetikdeckels aus Aluminium wird die Freisetzung von Aerosolen effektiv verhindert. Das verringert das Risiko einer Kontamination im Labor.
Kann das Zubehör autoklaviert werden?
Der Rotor ist autoklavierbar und lässt sich bei gängigen Temperaturen sterilisieren. Dadurch wird das Risiko von Kreuzkontaminationen auf ein Minimum reduziert.
Wie viele Gefäße passen in den Rotor und welche Größe dürfen sie haben?
Pro Lauf können bis zu 20 x 10 ml-Gefäße eingesetzt werden. Diese Kapazität ermöglicht die zügige Bearbeitung größerer Probemengen, ohne dabei Kompromisse bei der Gleichmäßigkeit der Zentrifugation einzugehen.
Fazit
Mit seiner hohen Kapazität, den flexiblen Einsatzmöglichkeiten und robusten Materialien gilt dieser Rotor als zuverlässiges Zubehör in jedem Labor, in dem regelmäßige Zentrifugationen anfallen. Anwender profitieren von einer hervorragenden Performance, die viele gängige Protokolle beim Umgang mit Blut, Plasma und Zellen merklich vereinfacht. Durch den ausgereiften Aufbau, den sicheren Hermetikdeckel und die Kompatibilität zu verschiedenen Sigma-Zentrifugenmodellen erweitert er die Anwendungsbandbreite erheblich. So lassen sich sowohl klinische Diagnosetätigkeiten als auch forschungsintensive Arbeiten präzise und zeitsparend ausführen.