KGW Reaktionsgefäße zylindrisch, nicht temperierbar, mit "J" Ventil
Diese hochwertigen Reaktionsgefäße von KGW-Isotherm überzeugen durch ihre robuste Bauweise und sind speziell für Laborumgebungen konzipiert, in denen eine sichere und flexible Handhabung von Proben, Reaktionsansätzen und anderen Substanzen erforderlich ist. Dank des integrierten ?J? Ventils bieten sie eine präzise Regulation von Druck und Durchfluss, was sie in Biologie-, Chemie-, Medizin- und Pharmazieanwendungen zur idealen Wahl macht. Gegenüber vergleichbaren Gefäßen zeichnet sich diese Serie durch ihre zuverlässige Materialqualität, eine große Bandbreite an verfügbaren Volumina und Flanschgrößen sowie eine hohe Beständigkeit gegen Chemikalien aus.
Eigenschaften und technische Details
Die Glasgefäße werden in einem breiten Volumenspektrum von 250 ml bis 20.000 ml angeboten und decken damit ein sehr flexibles Einsatzspektrum ab. Alle Modelle sind für einen Maximaldruck zwischen 0,5 und 2,5 bar ausgelegt, was vielfältige Anwendungen ermöglicht. Durch das zylindrische Design lässt sich das Gefäß gleichmäßig beladen, und das ?J? Ventil unterstützt ein sicheres Ablassen oder Zuführen von Flüssigkeiten oder Gasen.
Wichtige Spezifikationen auf einen Blick:
- Material: Hochwertiges Glas, wasser- und säurebeständig
- Volumina: 250 ml bis 20.000 ml
- Außendurchmesser: 70 mm bis 215 mm
- Höhe: 90 mm bis 725 mm
- Flanschgrößen: NW60, NW100, NW120, NW150, NW200
- Max. Betriebsdruck: 0,5 bis 2,5 bar
Die solide Verarbeitung dieser Reaktionsgefäße erlaubt eine verlässliche Anwendung selbst unter anspruchsvollen Bedingungen. Zusätzlich stehen verschiedene Flanschdurchmesser zur Verfügung, um eine problemlose Integration in vorhandene Anlagen und Systeme zu gewährleisten. Das verwendete Glas hält gängigen Laborchemikalien wie Säuren, Laugen und organischen Lösungsmitteln stand und lässt sich leicht reinigen, um Kontaminationen zu vermeiden.
Zertifizierungen und Normen
Bei der Entwicklung dieser Gefäße legt KGW-Isotherm großen Wert auf die Einhaltung internationaler und nationaler Standards. So tragen alle Modelle eine CE-Kennzeichnung, welche die Konformität mit europäischen Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzanforderungen sicherstellt. Darüber hinaus erfüllen sie wichtige DIN-Normen, die bei vielen Laboranwendern als Qualitätsmaßstab gelten. Damit eignen sich die Gefäße hervorragend für den Einsatz in regulierten Branchen, in denen hohe Anforderungen an Dokumentation und Qualitätssicherung gelten.
Anwendungsbeispiele
Aufgrund ihrer robusten Verarbeitung und Flexibilität werden diese zylindrischen Reaktionsgefäße für eine breite Palette an Anwendungen eingesetzt:
- Biochemische Forschung: Eignen sich für die Kultivierung von Mikroorganismen sowie das Ansetzen von Puffern, Medien und Proben.
- Synthesen in der Chemie: Bieten ausreichend Platz für Reaktionsansätze mit Säuren, Basen oder organischen Lösungsmitteln.
- Pharmazeutische Entwicklung: Ermöglichen eine kontrollierte Aufbewahrung empfindlicher Wirkstoffe und Testsubstanzen.
- Medizinische Analysen: Dienen zur sicheren Lagerung und Aufbereitung von Blutproben oder anderen biologischen Materialien.
Überdies kommen die Gefäße auch in artverwandten Bereichen wie der Lebensmittelindustrie oder der Material- und Werkstofftechnik zum Einsatz, wo sie u.a. für Prüfungen und Qualitätstests eingesetzt werden. Insbesondere bei der Untersuchung von Emulsionen, Extraktionsverfahren oder polymeren Verbindungen bieten sie eine verlässliche Basis.
FAQs
Wie wird das ?J? Ventil richtig gewartet?
Für eine lange Lebensdauer sollten Ventil und Dichtungen regelmäßig auf Beschädigungen überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden. Eine gründliche Reinigung mit passenden Lösemitteln oder milden Reinigungsagentien verlängert die Einsatzbereitschaft zusätzlich.
Welche Chemikalien können bedenkenlos verwendet werden?
Grundsätzlich halten diese Reaktionsgefäße typischen Laborchemikalien wie anorganischen Säuren (z. B. Salzsäure) und verdünnten Laugen stand. Bei besonders oxidierenden oder konzentrierten Substanzen sollte vorab geprüft werden, ob die Einsatzdauer oder Temperaturbedingungen speziell zu beachten sind.
Wie hoch ist die maximale Temperaturbelastung?
Da es sich um nicht temperierbare Gefäße handelt, sind sie nicht für konstante Beheizung oder extreme Temperaturwechsel ausgelegt. Kurzzeitige Belastungen bei moderater Wärmezufuhr lassen sich in der Regel durchführen, sollten jedoch unter Einhaltung sinnvoller Sicherheitsmargen geprüft werden.
Ist eine sterile Anwendung möglich?
Unter Laborbedingungen lassen sich die Behälter mit geeigneten Sterilisationsverfahren (z. B. Autoklavieren unter abgestimmten Parametern) behandeln. Vorher ist jedoch zu verifizieren, ob die Glasqualität und das Ventilmaterial den spezifischen Autoklavierbedingungen standhalten.
Fazit
In anspruchsvollen Laborumgebungen bieten diese zylindrischen Gefäße eine Kombination aus Stabilität, Vielseitigkeit und einfacher Handhabung. Die breite Auswahl an Volumen und Flanschgrößen ermöglicht das passgenaue Einbinden in verschiedenste Prozessketten, etwa in Syntheselabors, der Biotechnologie oder beim Testen pharmazeutischer Wirkstoffe. Gleichzeitig sorgen die Erfüllung hoher Qualitätsstandards und der Einsatz beständiger Materialien für eine zuverlässige, langlebige Lösung bei Routine- und Spezialanwendungen. Ob in Forschung, Entwicklung oder industrieller Produktion: Mit ihrer bewährten Konstruktion und dem integrierten ?J? Ventil bleiben Anwender stets flexibel und profitieren von einer effizienten Arbeitsweise.