Liebherr Labor-Gefriergerät SFF mit Kunststoff-Innenbehälter
Das Liebherr Labor-Gefriergerät SFF mit Kunststoff-Innenbehälter wurde speziell für Forschungs- und Industrieumgebungen entwickelt, um temperaturempfindliche Substanzen wie Enzyme, pharmazeutische Produkte, Reagenzien oder Impfstoffe zuverlässig zu lagern. Diese Lösung überzeugt durch präzise Temperaturregelung, robuste Bauweise und ein durchdachtes Sicherheitskonzept. Insbesondere Labore mit hohen Qualitätsanforderungen profitieren von der Kombination aus Energieeffizienz, integriertem Monitoring und flexiblen Anwendungsmöglichkeiten.
Zuverlässige Tiefkühltechnik für anspruchsvolle Labore
Das Gefriergerät zeichnet sich durch eine erstklassige Temperaturstabilität aus und bietet je nach Modell einen einstellbaren Temperaturbereich von bis zu -9 °C bis -35 °C. Die statische beziehungsweise dynamische Kühlung trägt dazu bei, eine gleichmäßige Kälteverteilung zu sichern. All dies verringert das Risiko ungewollter Temperaturschwankungen und sorgt für die Einhaltung wichtiger Normen.
Wichtige technische Eckdaten auf einen Blick:
- Temperaturbereich: zwischen -9 °C und -35 °C (modellabhängig)
- Kältemittel: R-290 für nachhaltig effiziente Kühlung
- Geräuschpegel: 49 dB(A) bis 55 dB(A)
- Stromaufnahme: 2 A bei 220?240 V
- Kühltechnik: statische oder dynamische Ausführung
- Zertifizierungen: IEC 61010-2-011 sowie DIN 13277
- Innenraum: Kunststoffbeschichtung für leichte Reinigung
- Türen: selbstschließend unter 90° und mit austauschbarer Dichtung
Darüber hinaus ist das Gerät darauf ausgelegt, auch in Umgebungen mit Temperaturen von +10 °C bis +35 °C zuverlässig zu arbeiten. Durch den robusten Aufbau und die hochwertige Außenverkleidung aus Stahl ist die Lösung außerdem langlebig und immun gegen äußere Einflüsse. Je nach Ausführung erleichtern höhenverstellbare Stellfüße oder Rollen die Integration in verschiedenste Laborstrukturen.
Innovative Sicherheits- und Überwachungsfunktionen
Um Proben und Materialien sicher zu lagern, integriert das Gerät zahlreiche Sicherheitsmechanismen. Ein besonderes Merkmal bildet das +2 °C-SafetyDevice, das bei drohendem Unterschreiten des kritischen Wertes den Innenraum weiterhin konstant hält. Ebenso gehören optische und akustische Alarme zum Standard, die bei Stromausfall oder ungewöhnlichen Temperaturschwankungen sofort warnen. Dabei kann das Alarmsystem individuell konfiguriert werden, um Laborprozesse passgenau zu unterstützen.
Viele Modelle sind mit einem potenzialfreien Kontakt ausgestattet, was den Anschluss an bestehende Überwachungslösungen im Labor erleichtert. Einige Varianten verfügen zudem über eine integrierte USB-Schnittstelle und einen Datenlogger, der Temperatur- und Alarmprofile über mehrere Jahre aufzeichnet. Diese Aufzeichnungen sichern nicht nur die Dokumentationspflicht, sondern ermöglichen es auch, auf vergangene Ereignisse rasch zuzugreifen und folgerichtige Maßnahmen abzuleiten.
Ein integriertes SmartMonitoring-System ist bei manchen Varianten standardmäßig vorhanden und kann bei anderen optional nachgerüstet werden. Es gestattet eine Echtzeitüberwachung über LAN oder WLAN. Bei Abweichungen werden sofort Meldungen an hinterlegte E-Mail-Adressen, SMS-Nummern oder Telefonkontakte gesendet, was das Ausfallrisiko minimiert und einen durchgehenden Laborbetrieb sichert. Sicherheitsrelevante Funktionen wie die selbstschließende Tür unter 90° oder das mechanische Schloss tragen ebenso zur hohen Lagersicherheit bei.
Konkrete Anwendungsbeispiele
- Langzeitlagerung von Enzymen: Gerade Proteasen oder Restriktionsenzyme erfordern konstante niedrige Temperaturen, um ihre Aktivität lange zu erhalten.
- Haltbarmachung von Impfstoffen: Bestimmte Impfstoffe sind sehr empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und profitieren von der stabilen Lagerumgebung.
- Kühlung von pharmazeutischen Formulierungen: Medikamente und Zwischenprodukte, die unter -9 °C aufbewahrt werden müssen, finden hier ein kontrolliertes Umfeld.
- Aufbewahrung von Reagenzien: Durch den optionalen Datenlogger und Alarmsysteme bleiben wichtige Reagenzien stets in optimalem Zustand.
FAQs
Wie funktioniert die Alarmierung bei Stromausfall?
Der Alarm wird optisch und akustisch ausgelöst; bei manchen Modellen übernimmt ein integrierter Akku sofort die Stromversorgung für das Alarmsystem. Nach Wiederkehr der Spannungsversorgung werden sowohl der Ausfallzeitpunkt als auch die höchste erreichte Temperatur dokumentiert.
Wie oft sollte man die Türdichtung prüfen oder wechseln?
Da die Dichtung austauschbar ist, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle auf Risse oder Verformungen. Bei Bedarf kann sie ohne Spezialwerkzeug in wenigen Minuten gewechselt werden.
Ist das Gerät in bestehende Monitoringlösungen integrierbar?
Ja. Über potenzialfreie Kontakte und optionale oder integrierte LAN/WLAN-Schnittstellen kann das Gefriergerät in viele Überwachungssysteme eingebunden werden. Falls verfügbar, lässt sich zudem ein SmartModule nachrüsten.
Wie werden die Daten im Gerät protokolliert?
Bestimmte Modelle besitzen einen integrierten Datenlogger, der Messwerte und Alarmhistorien ressourcenschonend aufzeichnet. Per USB-Schnittstelle lässt sich dieser Datensatz auslesen und weiter analysieren.
Fazit
Mit seinen umfassenden Sicherheits- und Überwachungsfunktionen erfüllt dieses Gefriergerät im Laborbereich höchste Anforderungen an Zuverlässigkeit und Flexibilität. Die moderne Kühltechnik sorgt für eine stabile Temperaturverteilung, während Alarmsysteme, Datenaufzeichnung und SmartMonitoring eine lückenlose Kontrolle gewährleisten. Dank der Zertifizierungen nach IEC 61010-2-011 und DIN 13277 und der Möglichkeit, das System in bestehende Infrastrukturen einzubinden, eignet es sich ideal für Forschungslabore, Krankenhäuser und industrielle Anwendungen. Das verlässliche Design, der benutzerfreundliche Innenraum und die energieeffiziente Arbeitsweise machen es zu einer langlebigen Lösung, auf die sich Anwender in anspruchsvollen Bereichen verlassen können.